Rene's Blog

GEDÄCHTNISSTÜTZEN UND SONSTIGE ERKENNTNISSE

DriveNow. Die ersten Erfahrungen

von Rene Sasse am 29. November 2013, ein Kommentar

Nun bin ich seit knapp einer Woche Kunde bei DriveNow. Ja; DriveNow ist anders… es folgt eine kleine voreilige Zusammenfassung.

„Endlich mal ein richtiges Auto fahren…“ war mein erster Gedanke als ich die ersten 5 Meter im Mini fuhr :-) Ob ein Mini nun ein richtiges Auto ist, ist jetzt Ansichtssache. Aber im Gegensatz zum Smart ? Ja. Ein ein Mini ist ein richtiges Auto.

Die Autos sind zumeist Schwarz. Das ist Super, denn man muss den Wagen nicht so oft durch die Waschstrasse fahren. Meiner Meinung nach gibt es eh nur zwei Farben, die für ein Auto in Frage kommen: schwarz oder rot. Leihwagen sollten eher hell sein, damit man Abends an der Strasse überhaupt den hauch einer Chance zu bekommen einen schaden zu entdecken.

Sitzt man erstmal im Wagen, muss man sich mit seiner PIN authentifizieren. Das macht man nicht via Touchscreen sondern mühsam mit einem einem kleinen Joystick. Die erste Frage die sich mir stellte wer: „Wer sich diese abgefuckte UserInterface ausgedacht?!?!“

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Man steuert wirklich alles mit diesem mini-Stick. Aber nun ja.

Anders als bei Car2Go kann man bei DriveNow vor der Fahrt ein Schutzpaket dazu buchen. Dieses kostet pro Fahrt 1 EUR und reduziert die Haftung von 750 auf 350 EUR pro schaden, wenn ich das ganze richtig verstanden habe.

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Was mir besonders gut gefällt ist folgendes: Die Buchungszeit beginnt laut dem Callcenter erst ab dem Moment, wo der virtuelle Schlüssel generiert wurde. Sprich: Muss man einen Schaden melden, kostet das in der Warteschlange warten nicht schon 0,29 € pro Minute.

Anders als bei Car2Go kann man bei DriveNow zwischen vier verschiedenen Verschmutzungszuständen auswählen. Hier streiten sich die Geister. „Was soll das?“ sagen die einen… „Toll, endlich kann man detailliert über den Zustanden eine Rückmeldung geben.“. Was ist nun genauer? Der Durchschnitt über 20 Buchungen aus dreckig bzw sauber oder sehr sauber, sauber, geht so, schmutzig? Ich bin mir da unsicher. Was ist denn nun sauber oder dreckig? Dreckig wäre dann zB. schon wenn da ein Blatt im Wageninneren liegt.

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Was mich am meisten ärgert ist die schlechte Umsetzung der Schadensmeldungen. Man wird nicht aktiv auf die evt vorhandenen Schäden wie bei Car2Go geführt sondern muss diese Ansicht aktiv vorher selbst auswählen. Man bekommt wieder eine einfache Beschreibung der Schäden via Textmeldung. Bei Car2Go habe ich teilweise ein komplettes Display voll mit Schäden… Das ist wie eine Textaufgabe in der 7 Klasse. Ich brauche eine Visuelle Übersicht.. bei den Texten verliere ich die Übersicht.
Ich bin mir sicher, dass man auch das ein wenig besser hätte umsetzen können.

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Die Tankkarte ist übrigens ein wenig Versteckt… ich habe lange danach suchen müssen *g

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Beim Support per Telefon setzt DriveNow auf ein auf dem 1. Blick besseres Callcenter als Car2Go. Finde ich schon mal gut. Ich meine aber auch, dass das bei Car2Go zu beginn auch so war und ein wenig später dann ziemlich nachgelassen hat.
Bei Car2Go habe ich in der Regel immer jemanden am Telefon der Schwierigkeiten mit der Deutschen Sprache hat. Ich habe da immer ein mulmiges Gefühl… Zum Beispiel ob meine Meldung a) Korrekt bzw b) überhaupt eingetragen wird.

Positiv erwähnt werden muss die E-Mail nach Beendigung der Miete: Man bekommt recht fix eine Aufstellung zur Fahrt. Das ist wirklich toll. Dazu kommt, dass das System eine SMS Verschickt, wenn die Buchung länger als eine Stunde andauert. Nicht schlecht.

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Insgesamt bin ich recht zufrieden mit DriveNow und freue mich auf den Sommer :-) Vielleicht ist mal einer der Mini-Cabrios frei *g

Die Online-Registrierung selbst ist schnell erledigt. Danach muss man nur noch kurz bei SIXT vorbei und die DriveNow Kundenkarte abholen und schon kann es losgehen.

Ein Kommentar zu “DriveNow. Die ersten Erfahrungen

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