Rene's Blog

GEDÄCHTNISSTÜTZEN UND SONSTIGE ERKENNTNISSE

Inspiration. Warum es sich lohnt danach zu suchen.

von Rene Sasse am 24. Juni 2013, ein Kommentar

Auf dem Kopf

Verbesserungen jeder Art sind immer einer Frage der Inspiration die man Leben erlebt. Warum ist es also wichtig, nicht immer stupide ein und das selbe immer wieder auf die gleiche Art und Weise zu machen.

Ich kenne eine Person, die die besten Ideen morgens beim Zähneputzen hat. „Eigentlich müsste man mir diese Zeit als Arbeitszeit anrechen!„. Das mag für viele fragwürdig klingen. Mir kommen die meisten Ideen, kurz nachdem ich auf einem Konzert (meistens Klassisch) war oder diese Musik zuhause höre. Kurz nachdem bedeutet übrigens nicht, dass die Ideen direkt nach 5 Minuten kommen.

Mir ist vor kurzem eine Theorien zum Thema Gehirn Stimulation zu Ohren gekommen. Nämlich: Zähneputzen mit der linken Hand (wenn man normalerweise Rechtshänder ist). Auch das hört sich völlig irre an. Wobei selbst bei einem Schlaganfall einige Ärzte dazu übergeben, die funktionierende Hand stillzulegen, damit der Patient gezwungen wird mit der angeschlagenen Hand zu arbeiten. Das Hirn soll so verstärkt angeregt werden wieder weitestgehend normalen zu funktionieren. Würde man das nicht machen wäre es vermutlich so, dass die rechte Hand viel mehr als die linke tun und eine Genesung nicht so schnell ablaufen würde. Das muss uns doch allen zeigen, dass unser Kopf noch zu ganz anderen Leistungen in der Lage ist.

Vor 75 Jahren mag man über die Amerikaner, die in den Erdboden Löcher bohrten um nach Öl zu suchen, vermutlich genau das  gleiche gesagt und gedacht haben. Die Frage ist doch, wie kommt jemand überhaupt auf eine solche Idee.

Meiner Meinung nach werden wir immer öfter Opfer der Standardisierung. Wir müssen immer häufiger das selbe wiederholen. Mein Onkel hat mir mal gesagt, dass man egal was man macht, immer darüber nachdenken soll warum man etwas genau so macht und wenn es eine blöde Aufgabe ist, wie man sie besser machen kann.

Ich komme noch mal auf die Idee mit dem Zähneputzen zurück: Es gibt ziemlich genau zwei (okay, ganz flexible von euch können sich vielleicht mit den Füßen die Zähne putzen *g) Möglichkeiten, sich die Zähne zu putzen: Mit der linken oder der rechten Hand. Ist man Rechtshänder nimmt für gewöhnlich die rechte Hand. Warum also nicht mal die andere Hand nehmen?
Ja. Es fühlt sich blöd an; unbeweglich… Man kann die Zahnbürste nicht richtig festhalten und/oder führen… und überhaupt. Bähhh. Es bedeutet nur, dass das Hirn dieses Bewegungsmuster nicht kennt und erst antrainiert werden muss. Ein gutes Zeichen :-) Neue Muster müssen im Hirn gespeichert werden. Eine spitzen Übung ohne viel Tam-Tam. Und wenn das Zähneputzen mit Links gut läuft: Darüber nachdenken, was als nächstes anders machen kann.

Wir sind Opfer der Gewohnheit. Jeder Mensch fällt immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster, die man als Kind gesehen/gehört hat. Für mich sind das Routinen wie in einem Programm. Hier gilt es, noch mal ein paar sub-Routinen einzubauen um auch Links und Rechts von Tellerrand zu schauen um die eine oder andere Routine zu ersetzen.

Wenn Du mit dem Auto/Fahrrad zur Arbeit fährst, wirst Du sehr sehr wahrscheinlich immer den gleichen Weg fahren. Was sprich dagegen mal einen anderen Weg zu fahren? Es führen doch alle Wege nach Rom?! Was man da alles neues entdecken kann! So ist es vermutlich auch bei vielen anderen dingen im Leben: Mal andere Musik als die gewohnte hören. Mal in die Musikhalle gehen und sich spontan ein Klassisches Konzert anhören. Mittags mal in ein anderes Restaurant gehen und etwas gänzlich anderes als das gewöhnliche bestellen.

Schätzen (und das kann das Gehirn übrigens auch gut, wenn man es dahingehend mehr trainiert) kann man übrigens auch sehr gut üben: Wer mittags essen geht, sucht sich ein paar Quadratmeter Mauerwerk auf der gegenüberliegenden Seite, am besten eine Fläche, die auch die Kollegen sehen können. Die Frage heißt: „Wie viele Mauersteine sind da? Schätzen! Wer der richtigen Lösung am nächsten kommt, wird von von den anderen eingeladen.“. Nach 10 Sekunden sollte jeder seine Schätzung abgegeben und aufgeschrieben haben. Zwei von euch zählen dann (am besten auf einem Foto (Handy!)) nach. Ein guter Zeitvertreib bis das Essen kommt :-)

Es ist wichtig, möglichst viel neues zu sehen und sich immer wieder selbst neues zuzuführen: Chaos, Jazz, Kunst, Fotos, Tapeten…. Inspiration bringt uns alle weiter und bringt uns neues/anderes. Träumt nicht vor euch hin. Seid Aufmerksam!

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