Rene's Blog

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DIY: bye, bye DynDNS.

von Rene Sasse am 2. Mai 2014, 2 Kommentare

Nun möchte der bisher kostenlose Service DynDNS.org Geld für seinen Dienst. Eigentlich ist dieser Dienst zu trivial um dafür zu bezahlen.

Klar gibt es zig immer-noch alternativen zum DynDNS.org. Und ja: Man kann sich so einen Dienst auch selbst programmieren.
24$ pro Jahr sind nun auch keine riesige Summe. Allerdings: Es sind da noch ein paar andere Dienste, die regelmäßig bezahlt werden wollen; es läppert sich eben. Daher also DIY :-)

Was braucht man? Richtig; einen Root-Server und einen darauf laufenden Nameserver. Ich werde jetzt nicht erklären, wie man Bind installiert… vielmehr will ich hier nur als Ideengeber dienen.

Bei der Fritzbox kann man ja verschiedene DynDNS Dienste zur Auswählen. Unter anderem auch einen eigenen definieren. Man gibt eine Update-URL, Domainnamen, Usernamen und Passwort an… und schon ruft die Fritzbox diese hinterlegte URL auf. Was man nun braucht ist ein passendes Skript auf dem Root-Server.

my.rootserver.tld/myowndyndns.php?ip=<ipaddr>&user=<username>&password=<pass>&domain=<domain>

Das Skript muss jetzt nur noch die übergebenen Parameter auswerten, mit einer Datenbank abgleichen, speichern (vielleicht mit Zeitstempel) und per nsupdate an den Nameserver übergeben.

Mittels nsupdate kann Bind Änderungen sofort annehmen und verarbeiten. Ja. die Daten sind flüchtig. Na und? Sie sind doch auch in der Datenbank gespeichert. Man könnte also nach einem Neustart Skriptgesteuert die letzten Aktualisierungen so auch direkt noch einmal bekannt geben.

Fertig ist der eigene DynDNS Dienst. Ja… dass ist nichts für jeden. Und man will auch selber keinen Nameserver für so einen unfug betreiben. Es gibt ja auch noch andere kostenlose Dienste. Allerdings stellt sich hierbei die Frage: WAS genau passiert da mit deinen Daten? Deine IP Adresse ist dann passend verifiziert mit einer echten Person. Ein Schelm, wer hier böses dabei denkt.

Noch eine kleine Anmerkung zur Fritzbox: Wer glaubt, die Fritzbox könnte die URL mittels HTTPS aufrufen, irrt.

2 Kommentare zu “DIY: bye, bye DynDNS.

  1. Hi Rene,

    coole Idee. Da denke ich mal drüber nach…

    Zwei Anmerkungen:
    Soll in Deiner Beispiel-URL zweimal der Username auftauchen?

    Die FritzBox muss die URL auch nicht per https aufrufen. Du arbeitest ja mit get Parametern. Diese werden bei einem https Request nicht verschlüsselt. Das geht nur mit Post Parametern… ;)

    Viele Grüße, Martin

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